Günther Wolfmayr

Gasthaus Vonwiller - Haslach an der Mühl

Manchmal muss man einfach ein Risiko eingehen. Gut, wenn es einem zuerst gar nicht so bewusst ist.

Steckbrief

Wohnort: Haslach an der Mühl

Aktueller Arbeitsplatz: Gasthaus Vonwiller, Haslach

 

 

www.gasthaus-vonwiller.at


„Von Null weg starten und gleich ein Gasthaus mit 120 Sitzplätzen eröffnen, ist nicht ohne. Gottseidank habe ich das damals nicht so wahrgenommen“, sagt Günther Wolfmayr heute. Und eigentlich hat hat er etwas ganz anderes gelernt, nämlich Tischler. Nach einem Abstecher bei der Polizei und in die Versicherungsbranche wechselte Günther Wolfmayr in die Gastronomie. Der Wunsch, mit Menschen zusammen zu arbeiten, steht für den Quereinsteiger an vorderster Stelle. Und so führte das eine zum anderen und gemeinsam mit seiner Schwester Elke Pröll, einst Küchenchefin in einem Tophotel in Salzburg, machte er sich 2004 selbstständig.

 

„Wenn ich schon rund um die Uhr arbeite, dann jedenfalls für mich selbst. Und auch wenn anfangs nicht viele Leute an einem glauben: Das Wichtigste ist, dass man von sich selbst überzeugt ist.“ Dann schafft man alles, so Günther Wolfmayr. Auch in seinem Umfeld waren nicht alle überzeugt von seiner Idee. Denn immerhin gab er einen „sicheren“ Job auf. Aber der Erfolg gibt ihm recht.

 

Das Beste am Job ...

Mein Wochenende wird unter die Woche verlegt. Das bedeutet auch, dass ich meine Besorgungen in Ruhe machen kann, wenn in den Geschäften viel weniger los ist. Arzttermine unkompliziert absolvieren. Und ich genieße ein leeres Freibad oder einen leeren Badesee, ohne Menschenmassen. Da meine Partnerin auch flexibel ist, können wir unter der Woche einmal ein oder zwei Tage Auszeit nehmen, ohne Trubel.

 

Manchmal nervt ...

Gutes und motiviertes Personal ist manchmal nicht so einfach zu finden. Ich wäre voller Ideen und Visionen. Dazu braucht es ein starkes Team mit motivierten Mitarbeitern.

 

Unvergesslich ...

Vieles. Zum Beispiel ein Satz, den einmal ein Seminarleiter zu mir gesagt hat. „Mitleid kriegt jeder, Neid muss man sich erarbeiten.“ Und die Eröffnung meines Gasthauses natürlich. Die Resonanz war sofort großartig, das Lokal knallvoll. So etwas motiviert. Aber auch Momente, wie etwa die Mitarbeit bei der Ski WM in Schladming als Bar-Abteilungsleiter in der Tenne. Mit großen Stars auf „du und du“, die an der Bar auch ganz normal und sympathisch sind.

 

Warum Gastronomie?

Weil es hier so viele Chancen gibt. Diese Branche ist nach wie vor am Wachsen. Wenn man ein bisschen Mut hat, voller Ideen, Visionen und Tatendrang ist, kann man richtig gut verdienen. Sei es durch gutes Trinkgeld, aber natürlich auch durch den Aufstieg in verantwortungsvolle leitende Positionen. Man kann viel mitgestalten und kreative Ideen umsetzen, zum Beispiel im Gasthaus bei neuen Gerichten, die dann auf die Karte kommen. Und man lernt interessante Menschen kennen. Die Liste wäre noch beliebig fortsetzbar…

Oktober 2017

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