Astrid Möstl

Genießerhotel Mühltalhof - Neufelden

„Menschen mit Talent müssen keinen Anzug tragen. Eine Kellnerschürze reicht.“ Dazu ein super Team, das zusammenhält und Freunde, die dahinterstehen. Und darauf kommt es an.. 

Steckbrief

Wohnort: Hofkirchen i.M.

Alter: 29 Jahre Aktueller

Arbeitsplatz: Genießerhotel Mühltalhof, Service

In der Gastro seit: 2004

Schönste Erinnerung: keine Bestimmte, das Gesamte Bild der vergangenen Jahre aus verschiedensten Arbeitsplätzen, Kollegen, Gästen und auch Events und Feierlichkeiten die man kennen lernen und mitwirken durfte.

Warum Gastro: flexibel in allen Bereichen, Arbeitszeit, Arbeitsplatz, kann sich in sehr vielen Bereichen spezialisieren vom Biersommelier bis hin zum Sales Manager sind alle Türen offen, begegnet sehr vielen interessanten Menschen (Kollegen wie Gästen) mit der selbe Leidenschaft und dem Interesse an Speisen und dazugehörigen Getränken, man lernt nie aus, Geschmack ist ein sich ständig fortbildendes und erweiterndes Thema das man durch die Gastronomie an den Gast bringt  „man ist nie fertig“ „man lernt nie aus“

 

www.muehltalhof.at


Als Kind bewunderte Astrid Möstl die Kochkünste ihrer Mama und Oma. Ein Riesenrätsel, welches die Neugierde weckte und sie zur Doppellehre Koch/Kellner motivierte. Das diente Astrid Möstl als sehr gute Basis für den weiteren Weg. „Ein Schritt folgte auf den anderen“, sagt die Hofkirchnerin heute über ihre berufliche Laufbahn. Und diese führte sehr schnell in die weite Welt hinaus. 

 

Auslandsjobs und eine Weltreise ...

In kaum einer anderen Branche ist das so unkompliziert und rasch möglich. Durch Zufall landete ich auf einer Yacht und aus einer Saison wurden fünf Jahre. Die mich an wunderschöne Orte führten. Nach einem Jahr Auszeit – die ich für eine Weltreise nutzte – landete ich schlussendlich wieder in meiner Heimat. Mit vielen Eindrücken und Erfahrungen über fremde (Ess-)Kulturen. Und dem Wissen, dass ich mich spezialisieren möchte. Eine Ausbildung zum Sommelier war der nächste Schritt. Aber sicher nicht der letzte… 

 

Das Beste am Job ...

ist der direkte Austausch mit den Gästen. Ich kann so mein Wissen und meine Erfahrung aus den Reisen perfekt einsetzen und an die Gäste vermitteln. Ich bekomme darauf sofort ein Feedback. Es ist schön den Gästen Freude zu bereiten. Das sind mit Gründe, warum ich schließlich im Service und nicht in der Küche gelandet bin. Auch wenn mich das Kochen nach wie vor fasziniert. 

 

Familie & Freunde ...

Für die wichtigsten Menschen in meinem Leben war immer klar, dass meine Zeit rar ist. Sie stellen sich darauf ein und nehmen sich speziell Zeit für mich, wenn ich frei habe und daheim bin. Das war schon immer so. Und auch aus Kollegen können Freunde werden. Speziell die Gastronomie schweißt Teams schneller zusammen, man arbeitet oft auf engem Raum zusammen. Und da entsteht schnell ein Teamgefüge. Dadurch macht der Job noch mehr Spaß. 

 

Unvergesslich ...

... eine Talentshow auf der Yacht. Es war wenig Zeit und gemeinsam mit einer Freundin studierte ich einen Schuhplattler ein. Natürlich waschecht und in Lederhose. Für die amerikanischen Gäste hat es wohl mit eingebauten "Knackwatschn" eher nach Schlägerei ausgesehen. Für uns ein Riesenspaß, auch wenn wir das schlechteste Team im Wettbewerb waren. Aber wann hat man schon die Gelegenheit, österreichische Bräuche in die Welt hinauszutragen. Für mich jedenfalls ein Moment, den ich bestimmt nicht so schnell vergesse.

Oktober 2017

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