Thomas Hofer

Hotel Bergergut - Afiesl

Sein Einstieg in die Gastronomie passierte klassisch nach der Hauptschule und aufgrund familiärer Affinität zu guter Küche. Das erzählt Thomas Hofer, Gastgeber und Küchenchef im mit 2 Hauben ausgezeichneten CULINARIAT by BERGERGUT und Lebenspartner von Eva-Maria Pürmayer, Geschäftsführerin des Hotels. Doch der Job selbst hat mit „klassisch“ wenig am Hut. Und das ist gut so.

Steckbrief

Wohnort: Schönegg

Alter: 36

Aktueller Arbeitsplatz: CULINARIAT by BERGERGUT, Afiesl

Schönste Erinnerung: Immer wenn Gourmet-Gäste über das Essen schwärmen ... (Und natürlich auch die Verleihung der ersten 2 Hauben 2016)

Warum Gastro: Weil ich von ganzem Herzen Koch bin

 

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Thomas Hofer hatte schon immer einen besonderen Bezug zu Lebensmitteln. Mutter und Großmutter waren auf einem Bauernhof, da entstand schon recht bald eine Affinität zu hochwertigen Produkten und alten Sorten. In der Familie gab es viele Handwerker, in diese Branche wollte er keinesfalls einsteigen. „So blieb nur der Koch“, schmunzelt Thomas Hofer. Nach der Lehre in einem Haubenlokal zog es ihn schnell raus aus Oberösterreich. In Top Betrieben verfeinerte er sein Können und erkochte auch die eine oder andere Haube. 

 

Das Beste am Job …

Ist für mich die Abwechslung. Nichts ist gleich, jede Situation schafft viele Eindrücke und jeder Tag ist anders. Man kann durch einen schnellen Ortswechsel in viele unterschiedliche Welten eintauchen. Als Koch kann ich spontan in jedem Land arbeiten. Denn österreichische Köche genießen international einen ausgezeichneten Ruf. Das kann – wenn man motiviert und fleißig ist – viele Türen und Tore öffnen. Und nicht zu vergessen, es macht einfach Spaß. Gerade wenn man jung ist und beispielsweise in tollen Sommerdestinationen arbeitet… 

 

Was habe ich für mich gelernt ...

Durch das Arbeiten mit sehr vielen unterschiedlichen Charakteren wird man viel offener und flexibler. Man lernt mit High End Publikum genauso umzugehen, wie mit unkomplizierten Gästen. Natürlich herrscht manchmal auch ein rauer Umgangston in der Küche. Das gibt’s aber sicher in anderen Branchen genauso. Der eigene Horizont wird jedenfalls erweitert und davon profitiert man auch in anderen Lebensbereichen stark. 

 

In der Partnerschaft ...

Braucht es jedenfalls Verständnis für einen Job in der Gastronomie. Wenn beide in der Gastronomie bzw. Hotellerie arbeiten, ist das sicher ein Vorteil. Weil man Verständnis für die Situation des anderen hat. Und ich kann meine Partnerin daheim „einkochen“. Wenn Eva-Maria kocht, verlasse ich allerdings lieber die Küche, bis sie fertig ist. Gemeinsam kochen würde eher nicht so gut funktionieren. Da bin ich dann doch lieber der Chef. 

 

Top Karrierechancen ...

Wenn man langfristig „ganz oben dabei“ und erfolgreich sein möchte, muss man die ersten Jahre richtig investieren: Zeit, Ehrgeiz, Geduld. Auch finanziell. Später dann kann man richtig gut verdienen, unter den Top 100 Verdienern sind auch Köche zu finden. 

Oktober 2017

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