Peter Annewanter

Hotel Bergergut - Afiesl

Als Jugendlicher interessierte ihn das Kochen wenig. Gut, dass das nicht so geblieben ist. Den Gästen im Hotel Bergergut würde ansonsten ziemlich viel entgehen.

Steckbrief

Wohnort: Rohrbach-Berg

Alter: 38

Aktueller Arbeitsplatz: Hotel Bergergut, Afiesl

Schönste Erinnerung:  Den 25igsten mit 100 Mitarbeitern am Arlberg, ein privates U2 Konzert, Silvester im engsten Kreis mit dem deutschen Präsident Horst Köhler, Pokern mit Tim Mälzer, Snowboarden mit Pros, .... und vieles mehr.
Hab viel Prominenz kennen gelernt und alle sind wie du und ich. Mach mir eher wenig draus aber macht doch ein bissl Stolz.

Könnte ein Buch schreiben.

Warum Gastro: Buchstäblich in die Wiege gelegt

 

Gearbeitet in Griechenland Kreta Schweiz, Deutschland, Spanien, USA Los Angeles Hollywood  

 

www.romantik.at


Im elterlichen Gasthaus musste er mithelfen. Gerade als Teenager ist das natürlich nicht immer lustig. Das Interesse fürs Kochen kam erst nach der Hotelfachschule. Denn dann ging Peter Annewanter auf Saison und lernte verschiedene Menschen kennen, die ihn inspiriert haben. Er stellte sehr schnell fest, dass Kochen viel mehr bedeutet, als Hausmannskost. Kam beispielsweise mit der „Grünen Haube“ für Naturküche in Berührung. Und entwickelte sich ständig weiter.

 

Das Besondere für mich …

Ein Job in der Gastronomie ist die pure Abwechslung. Ich jobbte am Oktoberfest, auf Skihütten, in den USA für Cateringunternehmen. 08/15 ist langweilig. Ich bin keiner, der einfach nur in eine Arbeit geht, egal wohin. Wenn, dann soll es spannend sein. Und das war es bei mir immer. Denn als Koch kommt man, wenn man möchte, sehr schnell in der Welt herum. Das ist in kaum einem anderen Job mit der Geschwindigkeit möglich.

 

Netzwerkaufbau ...

In meinem Job lernt man schnell viele Menschen kennen. Man baut sich ein sehr gutes Netzwerk auf. Man kennt dann irgendwann auf der ganzen Welt jemanden. Und natürlich lernt man auch Prominente kennen. Ich habe für Horst Köhler oder Heinz Fischer gekocht. Aber ich mache mir keine Gedanken darüber, wer „draußen“ sitzt. Bin nicht promigeil. Wichtig ist für mich, dass es für die Gäste passt. Dass mein Essen schmeckt.

 

Freundschaften ...

In der Küche ist es meist eng, da ist wenig Platz für Unstimmigkeiten. Man muss sich arrangieren. Und da entwickeln sich auch Freundschaften. Generell koche ich gerne für Freunde. Da kommt am meisten zurück. Und das ist doch etwas Wunderbares. Aber – das kann man nicht schön reden – aufgrund der wenigen Freizeit gehen auch Freundschaften kaputt. Wenn man im Beruf seiner Berufung nachgeht, verändert sich eben auch das Private.

 

Meine freie Zeit …

muss nicht unbedingt am Wochenende sein. In den USA etwa arbeiten alle am Wochenende, dort ist das selbstverständlich. Nur bei uns ist das Wochenende heilig. Das ist aber Einstellungssache. Für mich persönlich ist das unwichtig, wann ich meine freie Zeit habe. Man kann sich alles einteilen. Natürlich ist es nicht immer einfach, aber für mich passt es.

 

Nachsatz

Kochen bedeutet für mich viel mehr als Hausmannskost. Es gibt so viele interessante Einflüsse. Dazu muss man aber über den Tellerrand schauen und in die Welt gehen, in viele Töpfe schauen und von vielen lernen. Und dadurch wird es spannend.

 

Von vielen gelernt ...

  • Thomas Leeb - Quellenhof Leutasch grüne Haube
  • Martin Sieberer - Koch des Jahres 2000 - 3 Hauben und damals 1 Michelin Stern
  • Thomas Hofer - Culinariat by Bergergut - 2 Hauben

Erfahrungen ...

  • Vom Commission bis Küchenchef alle Stationen
  • 12 Jahre Oktoberfest davon 11 in der Augustiner Festhalle und 1 im Marstall Zelt
  • und etliche mehr

Oktober 2017

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